Sie sind hier: Festival 2009 / Ablauf und Fotogalerien /  Sonntag, 12. Juli ´09
Freitag, 18. Mai 2012

Festival 2009 - Sonntag, 12. Juli

Der Sonntag war vom zeitlichen Umfang her der Tag mit den meisten Aktionen in- und außerhalb des Festzeltes.

Es waren dies in Kürze:

  • der Festgottesdienst im Festzelt
  • das Frühschoppenkonzert
  • Nationalhymnen und Massenchor im Stadion
  • anschließender Umzug
  • Ehrenspielen im Zelt
  • Unterhaltungsmusik mit Tombola, Tanzgruppen
  • Abschiedssingen der amerikanischen Gäste

Um einen besseren Überblick zu bekommen, sind die Geschehnisse dieses Tages in den folgenden 3 Blöcken dargestellt:

Festgottesdienst

Der Sonntag begann um 09.30 Uhr mit einem feierlichen Festgottesdienst in unserem Festzelt.

Die musikalische Gestaltung übernahmen der Kath. Kirchenchor "Cäcilia" Rehlingen, der Männergesangverein "Germania" Rehlingen, der Musikverein Dillingen-Pachten sowie an der Orgel unser Moderator Dr. Holger Hettinger.
Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank für ihre Mitwirkung!

Als Zelebranten konnten wir Privatdozent Dr. Wolfgang Schröder (Universität Tübingen), einen gebürtigen Rehlinger, und den ehemaligen Rehlinger Pastor Josef Schwarz gewinnen. Für viele Rehlinger war es eine große Freude, beide wiedersehen -sprechen zu können. Wie beide bestätigten, gilt gleiches auch umgekehrt.
Ein herzliches Dankeschön an PD Dr. Wolfgang Schröder und Pastor Josef Schwarz!

Unser besonderer Dank gilt Herrn PD Dr. Wolfgang Schröder, der es sich nicht hat nehmen lassen, bei der Vielzahl seiner Termine zwischen den Universitätswelten seine Mitwirkung möglich zu machen. Unvergessen bleiben werden seine Predigtworte, die thematisch nicht besser hätten passen können und uns alle tief berührt haben.

Herzlichen Dank auch an den Pfarrgemeinderat von St. Nikolaus und unserer Gemeindereferentin Frau Manuela Breit, die uns in der Phase der Vorbereitung und auch beim Gottesdienst selbst eine große Stütze war.

Festgottesdienst

Massenchor und Umzug

Bereits ab 13.30 Uhr sammelten sich 17 saarländische Musikvereine und unsere ausländischen Gäste im nahe gelegenen Bungert-Stadion. Mit den in großer Zahl erschienenen Zuschauern warteten alle gebannt auf die Landung der Fallschirmspringer. Jeder dieser Freifaller trug jeweils eine Flagge der vertretenen Länder ins Stadion. Auch das Aufsteigen von Luftballons in den Farben der beteiligten Länder sollte noch einmal den internationalen Charakter dieses Festes unterstreichen.

Nachdem alle ausländischen Orchester jeweils ihre eigene Nationalhymne vorgetragen hatten, intonierten alle saarländischen Orchester gemeinsam unter dem Dirigat von Yannick Erel die deutsche Nationalhymne. Alle Orchester (annähernd 1000 Musiker/innen!!) spielten schließlich noch als Massenchor gemeinsam die "Ode an die Freude" (häufig als Europahymne angesehen) sowie den "Europa-Mars".

Angeführt vom Berg- und Hüttenarbeiterverein Rehlingen-Siersburg und unter den gewaltigen Böllerschüssen des Schützenvereins Rehlingen-Siersburg machten sich dann die Orchester - vorbei an der applaudierfreudigen Tribüne des Bungertstadions und zahlreichen Zuschauern und Zuhörern am Straßenrand - auf den Weg zu einem kurzen Umzug zum Zelt.

Angesichts aufkommender bedrohlicher dunkler Wolken war letztendlich jeder wieder froh, das rettende Zelt erreicht zu haben.

Massenchor im Stadion und Umzug

Zeltgeschehen

Nach dem Gottesdienst ging es nahtlos weiter mit dem Frühschoppenkonzert. Einmal mehr gelang es dem professionellen Swing-Orchester aus Pribor, mit seinem tollen Bigband-Sound das zahlreiche Publikum zu begeistern und zu fesseln. Im Rahmen des Frühschoppenkonzertes wurde auch die Siegerehrung zum Human-Table-Soccer-Turnier vom Samstag vorgenommen.

Alle ausländischen Gäste sowie viele Festbesucher nutzten die Möglichkeit, ihr Mittagessen im Festzelt ein zu nehmen. So hatte jeder auch die Möglichkeit, an den Außenaktivitäten teil zu nehmen, die bereits ab 13.30 Uhr im Bungert-Stadion begannen.

Im Zelt ging es weiter um 15.30 Uhr mit dem "Ehrenspielen", gestaltet von den folgenden ausländischen Gästen:

  • Harmonie Municipale aus Mondorf-les-Bains (Luxemburg) - Leitung: Olivier Gravier
  • De Flanellen aus Teteringen (Holland) - Leitung: William van Steen
  • Fanfara Bersaglieri in Congedo aus Torrita Tiberina (Italien) - Leitung: Gregorio Valeo

Die Mischung dieser 3 Gruppierungen demonstrierte in eindrucksvoller Weise die Nuancenvielfalt und den Facettenreichtum von Blasmusik:

  • Die Harmonie Municipale begeisterte mit großer Besetzung mit hervorragend intonierter moderner Blasmusik mit vielen Stücken auf höchstem Niveau. Die Tatsache, dass selbst bei schwierigen, eher in den Bereich der symphonischen Blasmusik gehörenden Passagen die Zuhörer "ganz Ohr" waren und nicht mit dem verdienten Applaus sparten, mag ein Indiz für die hervorragende Qualität dieses Orchesters sein.
  • De Flanellen bewiesen mal wieder, dass Musik nicht nur immer bitter ernst genommen werden muss. Kreative und abwechslungsreiche Klamaukeinlagen, gepaart mit sogar teils anspruchsvollen akrobatischen Einlagen, begeisterten immer wieder. Dass dabei die Qualität der musikalischen Beiträge nicht litt, ist dabei umso bemerkenswerter.
  • Die Fanfara Bersaglieri in Congedo - ein Fanfarenzug pensionierter Gebirgsjäger - sind, wie der Name schon vermuten lässt, eine reine Blechbläsergruppe. So kommt auch in ihrer Musik häufiger das Element typischer Fanfarenzug-Musik - durchaus auch geprägt von militärischen Zügen -  zum Tragen. Was diese Gruppe so einzigartig macht, ist allerdings ihre Fähigkeit, im LAUFEN zu spielen! So gesehen beim Umzug und beim EINLAUFEN (mit Musik) ins Festzelt.

Nach den längeren Darbietungen dieser 3 Gruppierungen geleitete dann das Swing-Orchester aus Pribor mit Unterhaltungsmusik hinüber in den Abend, bei dem auch verschiedene Tanzgruppen etwas für´s Auge boten. Mit Spannung erwartet wurde die Ziehung der Gewinnerlose unserer großen Tombola, die manche auf eine harte Geduldsprobe stellte.

Highlight dieses Abends war sicher die Verabschiedung unserer amerikanischen Gäste. Die International Northern Winds Band aus Michigan (USA) hatten ihre Instrumente schon alle verstaut, denn vom Rehlinger Festplatz aus ging es postwendend zum Flughafen nach Paris. So beendeten die amerikanischen Gäste ihre Europa-Tournee nicht mit einem Abschlusskonzert, sondern mit einem "Abschlusssingen"! Erstaunlich, wie sauber und gekonnt und durchaus auch mehrstimmig sie dies vortrugen. Etwas beschämend vielleicht für die zum Mitsingen aufgeforderten Zeltbesucher, dass die amerikanischen Gäste häufig den Text deutscher (!) Volkslieder besser kannten als die Zeltgäste!

Die Verabschiedung der Gäste aus Michigan, die ja zu einem Teil bei Rehlinger Gastfamilien, zum anderen bei Mitgliedern des Deutsch-Amerikanischen-Freundschaftskreises untergebracht waren, verlief dann auch sehr langatmig und nicht ohne das eine oder andere Tränchen.

Zeltgeschehen

Letzte Aktualisierung dieser Seite:  28. Juli 2011